| Diplomarbeit zum Thema Suchmaschinen Marketing |
Von Zeit zu Zeit suche auch ich meine digitalen Spuren im Netz und siehe da, da werde ich doch fündig von Dingen die ich gar nicht (mehr) wusste. So wurde in der Internetworld im Jahre 2004 meine damalige Google Adsense Statistik präsentiert. Mittlerweile sind das schon wieder 6 Jahre, die ins Land gezogen sind und Adsense, damals noch ganz frisch am deutschsprachigen Markt, geizte mit noch wenigen Features. Das Ergebnis dieses Adsense Mankos war ein kleines, feines Script, bei dem Adsense-User ihre Adsense-Daten mit Copy-Paste in ein Feld posten konnten und diese wurden auf Knopfdruck visuell mittels einer Grafik dargestellt.
Das Ergebnis lässt sich hier nochmals nachlesen, bzw. hier ein Screenshot:
Adsense wurde besser, meine Zeit immer knapper und somit schaffte dieses tolle Tool den Durchbruch am Markt leider nicht ganz ;-)
Das Fazit: Doch immer wieder schön, wenn die diversen Suchmaschinen fürs Ego-Googlen verwendet werden und man fündig wird.
Die Suche nach den richtigen Keywords ist das A und O des Erfolgs und dazu ist so allerlei Einfühlungsvermögen für eine erfolgreiche SEA-Kampagne oder für die Optimierung seiner Seiten für Suchmaschinen nötig. Unter anderem muss natürlich auch auf regionale Gepflogenheiten eingegangen werden. Dies zeigt zum Beispiel der Unterschied zwischen “Deutsch” und “Österreichisch” bei den Monatsnamen. Der erste Monat im neuen Jahr ist in Deutschland in der Regel der Januar, bei uns in Österreich ist das hingegen der Jänner (Sogar ganz offiziell lt. Wikipedia). Bis zu Microsoft hat sich dies leider noch immer nicht rumgesprochen, denn möchte der österreichische Excel-Anwender per Klick-Drag&Drop die Monatsnamen erweitern, so muss zuerst der “Januar” eingegeben werden, damit die restlichen Monate automatisch erkannt werden. Bei der Eingabe von “Jänner” wird das Wort “Jänner” in die anderen Spalten geschrieben, da er den “Jänner” nicht als Wort erkennt.
Google Trends zeigt den regionalen Unterschied zwischen Januar und Jänner sehr gut. Währenddessen in Deutschland nahezu alle “Januar” sagen (manche Bayern dürften auch noch gerne “Jänner” sagen) zeigt der Trend aus Google, dass die Österreicher eindeutig den Jänner vorziehen:
“Januar” vs. “Jänner” in Deutschland:

Quelle Google Trends
“Januar” vs. “Jänner” in Österreich:

Quelle Google Trends
Wenn also Keywords ausgewählt werden, so sollte diejenige oder derjenige Verantwortliche auch ein Gefühl für die lokalen Sprachgewohnheiten haben, denn ansonsten kann dies wichtige Klicks/Euros kosten.
Facebook Privatsphäre (neu): Tipps & Tricks
10.12.2009Vor wenigen Tagen wurde es von Marc Zuckerberg bereits angekündigt, dass Facebook demnächst seine Einstellungen zur Privatsphäre adaptieren wird. Es wurde damit begründet, dass zu Gründungszeiten, die Privatsphäre-Einstellungen sich hauptsächlich auf die regionalen Ausprägungen und Netzwerke fokussiert haben – nun sich aber Facebook weiterentwickelt hat und diese Fokussierung nicht mehr zeitgemäß ist. Wer nun bei Facebook einsteigt erhält auf seinem Screen folgende Meldung zur Facebook Privatsphäre:

Anhand eines Assisten können nun die Facebook Nutzer bestimmen, was, wer sehen darf und kann. Zum Beispiel können die Privatsphäre Einstellungen ab sofort für jeden einzelnen Beitrag Zugriffsberechtigungen festlegt werden. Damit sollten Peinlichkeiten vermieden werden… obs gelingt wird sich zeigen.
Gut ist, dass die Option, welche Privatsphäre gewählt wird, schon beim Verfassen ausgewählt werden kann. Es besteht auch die Möglichkeit, Inhalte für alle andere Mitglieder oder auch für bestimmte Gruppen oder Einzelpersonen freizugeben. Beim Schrittweise adaptieren der Einstellungen wird einem in etwa so geholfen:

Facebook hat auch einen eigenen Leitfaden erstellt, der auf dieser Seite abzurufen ist. Hier wird erklärt, was möglich ist und warum man sich Gedanken machen soll, über die Einstellungen der Privatsphäre, damit Facebook eben keine freiwillige Stasi 2.0 ist.
Aus meiner Sicht ein Tipp, auch wenn Facebook es als “Feature” anpreist. Die neuen Einstellungen der Privatsphäre können folgendes (hm… war doch bisher auch schon so Standard):
Gleichzeitig helfen wir allen Personen dabei, sich gegenseitig zu finden und miteinander zu verbinden, indem wir einige Informationen – wie deinen Namen und dein Profilbild – öffentlich sichtbar machen.
Dies ist ein Punkt, den jeder für sich überdenken sollte. Speziell die Personensuchmaschinen (yasni, spock, 123people) lieben diese Einträge und stellen diese als Ergebnis dar – so wird man wirklich schnell gefunden. Es sollte jeder für sich überlegen, ob man das wirklich haben möchte, falls nicht, gilt es folgende Einstellungen zu berücksichtigen.

Damit nicht jeder, jeden finden kann und schon gar nicht öffentliche Suchmaschinen. Ganz nackt will doch keiner sein.
Weiters sehe ich folgenden Punkt ebenfalls skeptisch. Applikationen wie Farmville, Mafia Wars, Glücksnuß und andere tolle Dinge saugen reichlich Profildaten ab. Facebook “warnt” wie folgt davor:
Beachte, dass deine öffentlich zugänglichen Informationen (und die Informationen, die du auf „Alle“ gesetzt hast) beim Besuch einer von Facebook unterstützten Anwendung mit dieser geteilt werden, damit du sie verwenden kannst.
Also überlege Dir gut, was als “öffentliche Information” gilt und Applikationen (und somit meist DRITTE!) von Dir erhalten. Wenn du eine von Facebook unterstützte Anwendung oder Webseite besuchst, kann diese auf jegliche Informationen zugreifen, die du für „Alle“ sichtbar gemacht hast (Profil-Privatsphäre bearbeiten), sowie auf deine öffentlich zugänglichen Informationen. Dazu zählen dein
- Name,
- Profilbild,
- Geschlecht,
- derzeitiger Wohnort,
- deine Netzwerke,
- Freundesliste und
- Seiten.
Soziale Netzwerke nutzen heißt auch, dass jede und jeder sich damit auch auseinandersetzen soll und genau überlegt, was sie oder er damit bezwecken möchte. Ein vernünftiger Umgang mit sozialen Netzwerken wie Facebook zeigt auch eine gewisse Reife.
Linkaufbau mit Uni-Links – so gehts (nicht)
26.11.2009Habe heute die Zeit genutzt, um ein wenig Fortbildung in Form von Lesen diverser Online-Quellen der vergangenen Wochen zu betreiben. Unter anderem ergab sich ein interessanter Zufall beim Recherchieren. Bei der anfrageunabhängigen Optimierung (Offpage Optimierung) liegt wohl das wichtigste Ziel darin, dass entsprechende Links auf das eigenen Webangebot aufgebaut werden. Das ist auch gar nicht so leicht und man muss gehörig aufpassen, dass es nicht zu Spam ausartet, weil gerne in Gästebücher, Foren, Artikelverzeichnisse/Webkataloge oder Blogkommentare die Links hinterlassen werden. Dazu wird auch gerne erwähnt, dass Links von Universitäten, das Beste wäre. Soweit mal die Einleitung…
Bei dem neuen SEO-Blog SEO.at findet sich ein interessanter Beitrag, welcher auf einen Beitrag des Google Webmaster Central Blog referenziert.
Google nennt hier sehr unmissverständlich 2 Gründe, warum Kommentarspam schädlich ist:
FACT: Abusing comment fields of innocent sites is a bad and risky way of getting links to your site. If you choose to do so, you are tarnishing other people’s hard work and lowering the quality of the web, transforming a potentially good resource of additional information into a list of nonsense keywords.FACT: Comment spammers are often trying to improve their site’s organic search ranking by creating dubious inbound links to their site. Google has an understanding of the link graph of the web, and has algorithmic ways of discovering those alterations and tackling them. At best, a link spammer might spend hours doing spammy linkdrops which would count for little or nothing because Google is pretty good at devaluing these types of links. Think of all the more productive things one could do with that time and energy that would provide much more value for one’s site in the long run.
und nennt auch gleich, wie man es als (Hobby) SEO mit Kommentar-Spam halten soll:
Promote your site without comment spam
Fazit: Nicht nur die Finger von Drogen lassen, auch von Kommentar-Spam in den diversen Blogs. Nun fand ich ein tolles Beispiel, wie man es nicht machen sollte, aber viele Inhaber von diversen Websites konnten wohl der Verlockung nicht widerstehen, an einen billigen (kostenlosen) Backlink zu kommen. So weit ich das sehen konnte, waren diese Links bisher noch kein größerer Nachteil für die hier linkenden, man darf gespannt sein, was noch folgt.

Fazit: Google is watching you und bitte keine spammy Kommentar-Links für Projekte, die es längerfristiger geben sollte, oder gar für einen externen Kunden verwenden!
ROI von Social Media
26.11.2009Was bringt mir das Ganze? Twitter, Facebook und all die anderen Websites die gemeinhin unter Social Media verstanden werden sind in vielerlei Münder, jedoch was bringt es einem Unternehmen hier aktiv teilzunehmen. Am Ende des Tages ist für den Unternehmer nur interessant, was für einen ROI ihm seine Social Media Aktivitäten gebracht hat.
Während die Social Media Experten (und von denen gibt es gaaaanz viele) ohnedies der Überzeugung sind, dass jeder, sowohl der Bäcker ums Eck, als auch das große 1000-Personen Unternehmen Social-Media Aktivitäten durchführen müssen, sind Unternehmer hier weitaus skeptischer (und teilweise wohl zurecht).
Wie immer liegt die Wahrheit in der Mitte. Vor zehn Jahren waren viele Web-Agenturen und die sich ähnlich nannten ebenfalls der Meinung, dass der Bäcker ums Eck eine umfangreiche Webpräsenz haben muss, denn in 3 Jahren wird dieser 50 % seines Geschäftes nur noch online abwickeln und der liebe Herr Bäcker soll doch jetzt bereits ordentlich investieren in eine tolle Website, damit “er” dann voll dabei ist.
Ähnlich ist die Goldgräberstimmung im Bereich Social Media. Für manche Unternehmen haben sich die Social Media Aktivitäten bereits rentiert und wenn diese wohl durchdacht und mit dementsprechenden Nachdruck von Personen die dem Unternehmen verfallen sind (im Sinne von “addicted”) diese Social Media Aktivitäten durchführen, so stehen die Chance gut, dass am Ende des Tages ein positiver ROI aus dem Bereich Social Media entstehen.
Im Blog von Tilo Bolow fand ich ein interessantes, spannendes Video über Success Stories aus dem Bereich Social Media. Sehenswert!
5 Punkte die bei einer Social Media Kampagne ausgearbeitet werden müssen:
- Was ist mein Ziel – was sind meine Ziele?
- Welche Zielgruppe möchte ich ansprechen?
- Wer im Unternehmen kümmert sich um die Social Media Aktivitäten und wie werden diese koordiniert (Social Media muss auch Chefsache sein!)?
- Wie werden alle Mitarbeiter des Unternehmens in die Social Media Aktivitäten einbezogen, welche allgemein gültigen Regeln gibt es hier?
- Überlegen Sie sich bereits heute wie Sie mit öffentlicher, für jeden im Web lesbar, Kritik, Widerstand, … umgehen werden.
A1 Weihnachtsgeschenke
09.11.2009Mit “A1 Weihnachtsgeschenke” gibt es nun den ersten SEO-Wettbewerb Österreichs und man darf gespannt sein, was die österreichischen SEO hier zu Werke bringen. Während in Deutschland es bereits zig SEO-Wettbewerbe gab und nur wenige auch wirklich flächendeckender durchgeführt wurden, versucht nun A1 auf doch sehr einfache (und kostengünstige) Art und Weise seine Handy-Schnäppchen Angebote für das Weihnachtsgeschäft in Position zu bringen. Die Teilnehmer am A1 Weihnachtsgeschenke Wettbewerb werden sich wohl die nächsten 1-2 Wochen outen, denn die Zeit läuft und als Kriterium, wer einen der Preise erhält, gilt der Stichtag 18.12.2009.
Die SEO Rallye mit A1-Weihnachtsgeschenke endet am Freitag, dem 18. Dezember, um 10.00 Uhr und wer teilnimmt kann einen der folgenden Preise aus der Welt des Mobilfunks gewinnen:
Die Preise des Wettbewerbs für A1-Weihnachtsgeschenke:
- Preis: Nokia Booklet
- Preis: HTC Magic
- Preis: Sony Ericsson W715
Gewonnen hat der Suchmaschinenoptimierer, der mit der Phrase “A1 Weihnachtsgeschenke” am Stichtag auf Google.at am Platz der Sonne (=Platz 1) steht. SEO.at meint, dass hier auch Ausländer teilnehmen dürfen an diesem SEO-Contest – ich hätte dies so nicht rausgelesen, denn die Fragestellung lautet doch “Bist du der beste Suchmaschinenoptimierer Österreichs?”
A1 und sein SEO-Team muss wohl hoffen, dass sich hier nicht die AK den Preis abholt, denn ein altes Ranking aus dem Jahr 2004 ist ganz gut mit dabei und dieser Beitrag hält nicht sehr viel von den A1 Weihnachtsgeschenken. Oliver Hauser z. B. berichtet in seinem Weblog darüber, dass er sich sogar eine eigene Domäne für diesen SEO-Contest zugelegt hat. Bei LeStarte liest man 10 heiße Tipps zu Geschenken. Diejenigen die sich ein wenig mit SEO auskennen, sehen diesen Contest natürlich mit etwas gemischten Gefühlen, denn das Setup lässt doch einiges zu wünschen übrig – man kann darüber hinwegsehen und meinen, ja mei, kommt eben aus Österreich. Roman aus der Schweiz (SEO-Blog.ch) weiß mehr über die Cons von diesem Wettbewerb und ich bin mir sicher, dass die großen schweren Jungs wegen diesen Preisen kaum einen Finger rühren werden (noch dazu, weil es sich hier um großes Unternehmen handelt, welches sich professionelles SEO leisten könnte). Sehr erfreut bin ich über meine Lieblings-Bachelorarbeitschreiberin aus dem Sommersemester 2009, welche noch immer gerne im SEO-Umfeld tätig ist und ebenfalls die Weihnachtsgeschenke von A1 lieb hat. Im S60 Forum werden sogleich auch die Fragen gestellt, ob der 2. und 3. Preis noch über eine Simlock verfügt… man kann im Sinne des Kunden nur das Gegenteil hoffen, sonst siehts sicherlich blöd aus, wenn ein Handy gewonnen wird und zugleich darf man einen A1 Handyvertrag über 24 Monate abschließen (und A1 ist sicherlich nicht als der Maverick unter den österreichischen Mobilfunkbetreibern bekannt).

Letztes Jahr gabs eine Promotion zu A1 Weihnachtsgeschenke
Neben der Promotion für die A1 Weihnachtsgeschenke auf den Straßen, gabs aber auch noch Werbung AUF der Straße. Geschmückte Autos warben auf den Straßen Wiens für die Verträge und Geräte die A1 im vorweihnachtlichen Geschäft an die Frau und an den Mann bringen möchte – hier ein kurzes Video der “unauffälligen” Autos:
Man darf gespannt sein, welcher SEO Österreichs gewinnen wird für das Keyword “A1 Weihnachtsgeschenke“.
UPDATE 26.11.2009:
Nun, A1 gibt für die SEO-Rallye folgendes Ziel vor:
Wer schafft das beste SERPSranking mit der Keyphrase „A1 Weihnachtsgeschenke“ auf Google.at?
Da dürfte sich jemand denken, cool – das pack ich mit SEA und schalte Adwords. Gute Idee – so funktioniert also ein SEO-Wettbewerb!?! So sieht SEO in Österreich aus.

Update: 17.12.2009:
Noch ein paar Stunden und der SEO-Wettbewerb für die A1 Weihnachtsgeschenke ist abgeschlossen. Mal sehen, was die letzten Stunden bringen. Eines ist klar und war zu erwartet. Die großen Jungs haben bei diesen lustigen Preisen nicht mitgemacht, aber A1 wird ganz glücklich sein über seinen Weihnachtsgeschenke Platz auf der 1. Seite der Index Ergebnisse. Dieses Ergebnis wird evtl. die nächsten Jahre noch weiter verbessert werden.
Am Donnerstag, 12. November 2009, veranstaltet der Studiengang e-Business der Fakultät für Management der Fachhochschule OÖ seinen “e-Business Best Practices” Day. Von 16:00 bis 20:00 Uhr werden in fünf unterschiedlichen Vorträgen interessante Beispiele aus der Praxis vorgestellt und danach diskutiert.
Heuer sind folgende 5 Themen zu hören:
- Evaluierung von Websites mittels Blickaufzeichnung - Prof. (FH) Dr. Harald Kindermann, FH OÖ
- Multi-Channel Commerce: Wie Top-Performer ihre Vertriebskanäle optimal nutzen - Günter Joham, ecomplexx und Gerald Lanzerits, hybris Austria GmbH
- Digitaler Dialog & Performance Marketing, die Effizienz-Revolution im Direktmarketing - Michael Weberberger, twyn group AG
- Web-Success: die kundenorientierte Web-Strategie - Mag. (FH) Volker Grünauer, Wienerberger AG
- Web-Analyse und Kampagnencontrolling, ROI-basiertes Online-Marketing - Mag. (FH) Peter Rathmayr, Krone Multimedia GmbH & Co KG
Die Moderation des Events wird von Herbert Mayrhofer (Viennaspeakers) durchgeführt. Die Veranstaltung ist kostenlos, jedoch eine Anmeldung ist erforderlich.
Ort der Veranstaltung:
FH OÖ Campus Steyr, Wehrgrabengasse 1-3, 4400 Steyr
Neubau, Hörsaal MAN
Der Programm-Flyer steht hier zum Download zur Verfügung.
Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten:
Bettina Postlbauer: 07252 884-3042, events@fh-steyr.at
Parkmöglichkeit: am Parkplatz hinter dem Museum Arbeitswelt. Der Parkplatz befindet sich hier.
SEO Befragung zum Thema Sponsored Links
10.10.2009Herr Christian Roßburg hat mich gebeten folgenden Beitrag zu veröffentlichen:
Im Rahmen seiner Diplomarbeit zum Thema Competitive Search Intelligence an der Rheinischen Fachhochschule in Köln führt Christian Roßburg eine empirische Studie hinsichtlich der Wahrnehmung von bezahlten Suchergebnissen (Sponsored Links) durch.
Der Fragebogen erfolgt anonym und umfasst je nach Beantwortung max. 10 Fragen. Wer eine Mail mit dem Betreff “Sponsored Links” an umfrageergebnisse@web.de schickt, bekommt die ausgewerteten Ergebnisse nach dem 15. November 2009 zugeschickt.
Je mehr SEOs hier mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse dieser Befragung:
980.000 Österreicher auf Facebook angemeldet
11.09.2009Szene1.at in Österreich
Irre sind im Moment die Steigerungsraten von Facebook. Laut Eigenangaben von Facebook sind dort im Moment rund 980.000 Österreicher angemeldet und es werden täglich mehr. Obwohl Social Networks eine lokale Ausprägung haben, geht der Trend von den lokalen Social Networks wie es z. B. Szene1.at ist, immer mehr in die Richtung der großen Playern und hier hat im Moment in Österreich Facebook.com die Nase vorne.
Was mich selbst überrascht ist, dass Facebook in Österreich weitaus beliebter ist, wie in Deutschland. In Deutschland sind im Moment rund 4,1 Millionen Nutzer (Österreich im Moment bei 980.000) bei Facebook gemeldet. Für ein Land, dass 10x mehr Einwohner hat, verglichen mit Österreicher also nicht so stark. Dies liegt aber womöglich auch an der größeren Konkurrenz in Deutschland. Während in Deutschland die VZ-Social Networks, Wer-kennt-Wen (WKW), StudiVZ, etc. noch stark sind, gibt es in Österreich nur die kleinen Nichenplayer, die es jetzt aber deutlich zu spüren bekommen.
Extrem interessant ist es, wenn man sich die Daten des Google Adplanners ansieht und Szene1.at mit Facebook.com in Österreich ansieht:
Facebook in Österreich:
Szene1.at in Österreich:
Szene1 hat laut Eigenangaben rund 670.000 aktive User – in den Besucherzahlen laut Google Adplanner zeigt sich diese Stärke verglichen mit Facebook nicht. Szene1.at verliert hier nämlich anscheinend kontinuierlich und der Erfolgslauf von Facebook.com ist kaum zu stoppen. In den Alexa Austria Rankings ist Facebook bereits auf Platz 3 vorgestossen, davor nur noch 2x Google.
Man darf gespannt sein, wie lange die lokalen österreichischen Netzwerke noch durchhalten. Für die Expansionspläne von Facebook & Co sind diese wohl mehr als leichte Beute gewesen und hinsichtlich eines Kaufs durch Facebook mehr als uninteressant.
Zumindest geträumt hat schon mal jeder davon. Man hat eine ganz tolle Domain und paar Wochen, Monate, Jahre später verkauft man diese Domaine um ein Zigfaches. Alles schön und gut, jedoch geht damit einher, dass hieraus Einnahmen entstehen die wohl auch steuerlich behandelt werden sollten.
Wenn jemand mit Domains gewerblich handelt, so ist die Sache klar – er/sie muss ein Gewerbe anmelden und die verkauften Domains versteuern, da Domains als Wirtschaftsgut betrachtet werden. RA Dr. Clemens Thiele sieht die Sache so:
Domains sind daher nach der hier vertretenen Auffassung im steuerlichen Sinn als selbstständig bewertbare Wirtschaftsgüter anzusehen schon aufgrund ihrer (einzelnen) Handelbarkeit im wirtschaftlichen Verkehr.
Wenn ein Gewerbetreibender eine Domain kauft so ist die Domain ein immaterielles Wirtschaftsgut und ist im AV (Anlagevermögen) als Aktivposition anzusetzen. Wenn der Gewerbetreibende die Domain jedoch registriert hat (von der NIC.at oder einer anderen Vergabestelle) so hat dieser die Domain sozusagen selbst geschaffen und die hierfür aufgebrachten Kosten (z. B. Registrierungskosten oder Eintragungskosten) können lediglich als Ausgabe in die GuV bzw. E/A-Rechnung fließen und in diesem Rahmen steuerlich geltend machen.
Wenn ein Privater eine privat erworbene und so auch genutzte Domain verkauft, so ist der Gewinn zwischen Anschaffungskosten und Verkaufserlös grundsätzlich nicht steuerpflichtig! Schwer festzumachen ist, ob der Verkäufer der Domain den Verkauf als Privater oder als Gewerbetreibender durchführt. Das hängt vor allem davon ab, wie der Domainverkäufer sich nach außen gibt und ob aus diesem Verhalten der Eindruck geweckt wird, dass es sich beim Domainverkauf um eine gewerbliche Sache handelt. Ab wann nun eine gewerbliche Tätigkeit festgestellt wird, ist schwer zu sagen. Manche meinen, wenn der Domainverkauf auf einer Domainbörse (z. B. SEDO) zu finden ist, oder wenn die Anzahl der verkauften Domains eine bestimmte Zahl übersteigt (z. B. mehr als 30 verkaufte Domains pro Jahr).
Grundsätzlich ist der Private bei einem privaten Domainverkauf also nicht steuerpflichtig. Eine Ausnahme ist jedoch, wenn die Domain innerhalb eines Jahres verkauft wird, denn hier ist die Domain wohl eine Spekulation gewesen und somit ist Spekulationssteuer zu zahlen. Hier wiederum nur, wenn die Geringfügigkeitsgrenze von € 440,- pro Jahr überstiegen wird.
Falls eine Domain nur vermietet bzw. verpachtet wird, so muss die vermietende bzw. verpachtende Person darauf achten, dass sie die Erlöse daraus als Einkunft aus Vermietung und Verpachtung angibt.
Wer mehr über die steuerliche Behandlung beim Verkauf von Internet-Domains wissen möchte, der ist mit dem PDF von Herrn Rechtsanwalt Dr. Clemens Thiele von Eurolawyer.at sehr gut bedient. Dieses steht zum kostenfreien Download hier zur Verfügung.

