| Diplomarbeit zum Thema Suchmaschinen Marketing |
Die wesentliche Arbeit bei folgendem Versuch, haben natürlich die Studenten erledigt: BJ Fogg – Professor an der Stanford University – ließ seine Studenten im Kurs Facebook Applikationen erstellen. Die Beurteilung der Applikationen erfolgte nach der Menge der Downloads und der Nutzung durch die Facebook User. Na wenn das nicht eine gute Motivation für die Studenten ist…
Das Resultat war, dass in 10 Wochen 80 Studenten mehr als 50 Applikationen erzeugt haben, die insgesamt mehr als 20 Millionen mal heruntergeladen wurden. 5 Applikationen hatten sogar mehr als eine Million Nutzer. (http://www.readwriteweb.com/archives/what_stanford_learned_building_facebook_apps.php)
Wesentlichen Erkenntnisse aus diesem Feldtest ist, dass erfolgreiche Applikationen einfach gestaltet sind (Simplicity). Ein weiterer wesentlicher Punkt: nicht einzelne Meinungen zählen, sondern es ist viel wichtiger, mit der Applikation rasch online zu gehen und die Rückmeldungen abzuwarten und auszuwerten.
Diese Erkenntnisse gelten natürlich für alle Bereiche in denen digitale Medien zur Überzeugung und Motivation genutzt werden:
Designer und Programmierer müssen Kampagnen und Produkte schaffen, die Menschen so positiv beeinflussen, dass sie eine Handlung setzen. Die menschliche Handlung resultiert immer aus drei Faktoren:
- Motivation,
- Fähigkeit und
- einem Trigger.
BJ Fogg kommt übrigens am 21. September nach Wien und wird im Zuge seines Vortrages einen Einblick in sein Verhaltens-Framework geben. Ideal für Unternehmen, die gerade an neuen digitalen Produkten, Online-Kampagnen oder der eigenen Webseite arbeiten. Anmeldung unter www.jboye.at
Links:
http://credibilityserver.stanford.edu/captology/facebook/?page_id=14
http://www.facebook.com/group.php?gid=5378622985
http://www.readwriteweb.com/archives/what_stanford_learned_building_facebook_apps.php
SEO Befragung zum Thema Linkbuilding
22.06.2009Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit hier an der Fachhochschule in Steyr führt Brigitte Dietachmair eine Befragung durch bei der sie von SEOs wissen möchte, wie diese an das Thema Linkbuilding herangehen.
Die Befragung dauert ca. 5 Minuten und zum Schluss der Befragung kann man seine E-Mailadresse hinterlassen und nach der Auswertung der SEO-Befragung erhält man die Ergebnisse zugesandt.
Je mehr SEOs hier mitmachen, desto aussagekräftiger wird wohl die Befragung, also 5 Minuten Zeit nehmen:
Du bist Terrorist – ein Video zum Nachdenken
04.06.2009In Deutschland gab es verschiedene Videos bzw. Werbefilme die die Stimmung in Deutschland heben sollten (Du bist Deutschland, Du bist Deutschland für Kinderfreundlichkeit). Diese waren außerordentlich gut gemacht und haben das Selbstbewusstsein gehoben und den Blick in die Zukunft positiver erscheinen lassen.
Nun haben sich kreative Köpfe diese Videos als Vorbild genommen und haben die Vorkommnisse der letzten Monate in Sachen Gesetzgebung (Filter, Vorratsdatenspeicherung, …) in ein Video eingearbeitet, welches leicht verständlich zeigt, wohin die Reise geht und welche Möglichkeiten der Staat mit dem Internet und seinen Vorstellungen von Sicherheit erhält.
Einfach zum Nachdenken:
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum mehr – das ist auch gut so. Doch ist die flächendeckende, vorbeugende Überwachung der Bürger durch den Staat ein Schritt zu weit!
Personensuchmaschinen à la Yasni, 123people & Co sind gern genutzte Suchmaschinen um Personen wiederzufinden die man schon länger aus den Augen verloren hat. Manches Mal kommt es auch vor, dass solche Personensuchmaschinen dazu verwendet werden, um mehr über eine Person herauszufinden. Die beim Fortgehen kennengelernte Person, der neue Kollege oder einfach nur über den Nachbar.
Manche werden sich wohl auch schon die Frage gestellt haben, ob man denn das darf, denn vielleicht finden andere Personen auch interesssante Daten über einen selbst, was man vielleicht gar nicht möchte. Die ARGE Daten hat sich Gedanken darüber gemacht und einen interesssanten Beitrag zum Thema Personensuchmaschinen und ob über Personen ohne deren Zustimmung berichtet werden darf, verfasst.
Das Ergebnis ist ein Vorschlag einer Unterlassungsaufforderung, falls jemand der Meinung sein sollte, dass durch das Ergebnis der Personensuche seine Persönlichkeitsrechte beeinträchtigt wären. Diese könnte laut ARGE Daten wie folgt aussehen:
“Ich habe festgestellt, dass Sie meinen Namen ….. dazu verwenden, auf ihrer Webseite zu meiner Person zutreffende und nicht zutreffende Informationen zusammen zu stellen. Diese Zusammenstellung teilweise richtiger, teilweise fehlerhafter Informationen ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Ich sehe meine Persönlichkeitsrechte und meine Kreditwürdigkeit dadurch beeinträchtigt. Sie werden daher aufgefordert, ab sofort keine derarigen Zusammenstellungen mehr durchzuführen, zu verbreiten, zu veröffentlichen und eine entsprechende Unterlassungserklärung abzugeben.”
Was auf jeden Fall nicht passieren darf ist (und gilt für ALLE Lebensbereiche, nicht nur für die Personensuche):
- Keine Berichterstattung über Privates und Vertrauliches
- Keine beleidigende, verletzende oder kreditschädigende Berichterstattung
- Keine wahrheitswidrige Berichterstattung
- Besonderer Bildnisschutz
- Löschungsrecht bei Datenverarbeitungen
Link-Update 11.5.2009:
Den ganzen interessanten und lesenswerten Artikel findet sich auf der Website der ARGE Daten unter http://www2.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-ARGEDATEN&s=59792tvi
1. Internet Marketing Summit – das Resümée
08.04.2009Vergangenen Freitag (3. April 2009) fand das Einladungs-Event 1. IMS (Internet Marketing Summit) in Wien statt. Das Treffen hatte zum Ziel eine Plattform für einen professionellen Informationsaustausch unter österreichischen Webmaster & Publisher zu bieten. Bei dieser Veranstaltung soll das Networking natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.
Da so eine Veranstaltung auch Geld kostet, haben sich Zieltraffic (Danke hier an Marcel Nicka, Gildo Zuanel und natürlich besonders an Vorstand Wolfgang Vogt) und Commission Junction (Vielen Dank an Dietmar Figl!) bereit erklärt dieser Veranstaltung neben fachlichen Input auch die notwendigen Ressourcen (Marcel organisierte einen feinen Raum für Präsentationen und eine fesche Dachterrasse für Sonne, Kaffee & Co) und besonders Speis & Trank.

So kam es, dass sich am Freitag, 3. April mehr als 20 eingeladene Internet Marketing Profis in Wien trafen und vier höchst interessanten Vorträgen lauschten.
- Usability – Pimp my Website Bad Practices in der Usability von Websites (Volker Grünauer – Wienerberger AG) —> Eine Zusammenfassung des Vortrags gibts hier zum Download
- Publisher – Good Practices Beispiele Vorstellung gut umgesetzter Publisher Projekte aus verschiedensten Branchen (Dietmar Figl – CJ.com)
- Recht im Internet SEM, Affiliatemarketing, Markenrecht, Urheberrecht, …. (Dr. Johannes Öhlböck – Wiener Rechtsanwalt) –> Vortrag zum Download hier
- Affiliate Marketing im Finanzbereich Entwicklung, Status Quo und Trends in Deutschland und Österreich – Ein Marktvergleich (Gildo Zuanel und Marcel Nicka)

- Tourismus
- Recht
- Finanzen(affiliates)
- Affiliates (ohne Finanzen)
Teilnehmer 1. IMS:
- Volker Grünauer – Customercentricthinking
- David Reisner – Bergmensch.com
- Michael Karczewski – Adam Modellbau
Morgen ist es soweit und in Wien treffen sich knapp über 20 Experten vorwiegend aus Österreich zum Thema Internet Marketing (1. IMS = 1. Internet Marketing Summit). Im Rahmen eines ganztägigen Meetings werden interessante Vorträge aus den Bereichen Usability, Publisher Best Practice, Recht im Internet und Affiliate Marketing im Finanzbereich gehalten inklusive Diskussion.
Als Sponsoren für dieses Event konnten Zieltraffic und Commission Junction gewonnen werden, die den Platz, Jause bzw. das Essen zur Verfügung stellen. Man darf gespannt sein, wie dieser Tag verlaufen wird, denn es ist wohl der 1. Versuch eines Treffens österreichischer Internet Marketer mit dem Ziel eines professionellen Informationsaustauschs.
Nicht zu kurz kommt sicherlich auch das Networking unter den österreichischen Webmaster & Publisher.
Domain Landkarte
25.03.2009United Domains bietet momentan eine Domain Landkarte im Posterformat an. Die Kosten für die Domainlandkarte in der Größe von 120 x 60 cm betragen EUR 29,- inklusive Versand. Für Blogger und Twitterer gibt es die Möglichkeit die Domain Landkarte kostenlos zu erhalten, wenn über die UD Aktion berichtet wird.

Die Aktion für die Landkarte bzw. nähere Informationen gibt es hier zu finden.
Von Samsung Austria ist ein Viral Marketing Spot in die Medien gelangt, der die Anwendung von LEDs beispielhaft und unterhaltsam zeigt. Fraglich ist jedoch, ob dies wirklich mit rechten Dingen (sprich ohne Zuhilfenahme von nachträglichen Änderungen) zugegangen ist. Auf jeden Fall trotzdem Eindrucksvoll und interessant:
SEO Manager
01.03.2009Die Jobbezeichnung “SEO Manager” ist eine allgemeine Bezeichnung für eine Person, welche sich mit SEO (Search Engine Optimization – Suchmaschinenoptimierung) auseinandersetzt. Zumeist ist mit SEO-Manager eine Person gemeint, welche sich mit SEO inhouse auseinandersetz, sprich jemand der fix bei einem Unternehmen angestellt ist. Das Gegenteil zum inhouse Manager ist der SEO Consultant, dessen Beratungsdienste von Zeit zu Zeit in Anspruch genommen werden.
Das typische Aufgabengebiet eines SEO-Managers umfasst folgende Tätigkeiten:
- konzeptionelle und strategische Suchmaschinenoptimierung
- On-Page Optimierung
- Off-Page Optimierung (speziell Backlinkaufbau)
- kontinuierliche Marktbeobachtung und Weiterentwicklung des SEO-Bereichs im Unternehmen
- Steuerung der SEO-Maßnahmen (Stichwort: Web-Controlling)
Der SEO-Manager kümmert sich jedoch nicht um SEA (Search Engine Advertising –> Google Adwords & Co; manch einer benennt diese Tätigkeiten auch mit SEM, Profis hingegen immer als SEA bzw. Suchmaschinenwerbung). Es gibt im deutschsprachigen Raum sehr selten SEO-Manager die inhouse angestellt sind, da nur sehr wenige Unternehmen tatsächlich so einen immensen Bedarf an einer Person hat, die sich tagtäglich (1.800 Stunden im Jahr) um die Optimierung der Websites für Suchmaschinen kümmern kann.
Mittlerweile findet sich auf diversen Websites immer öfters ein generelles Branding der ganzen Website, so auch heute auf DerStandard.at. Das Unternehmen NOEM bewirbt hier seine “Fasten”-Produkte und lässt die Website im diskreten Milka-Lila erstrahlen (Milka wird sich hier wohl auch bedanken für die Werbeausgaben). Heute sieht im Moment DerStandard.at so aus:

Bei Klick auf eine der zahlreichen Möglichkeiten sich weiter für die NOEM-Fastenprodukte zu informieren beginnt aber der Albtraum eines jeden Werbetreibenden. Die Website von Noemfasten ist down und nach endlosem Warten erstrahlt ein “INTERNAL SERVER ERROR” Error.

Darum immer darauf achten, dass zumindest bei einer Kampagne Redundanz vorherrscht und es Exit-Szenarien gibt. So wird nämlich das Geld förmlich verbrannt. In der Haut des Webmasters, verantwortliche Agentur und Marketingverantwortlichen will ich nicht stecken.

