am 09.08.2009

Die wesentliche Arbeit bei folgendem Versuch, haben natürlich die Studenten erledigt: BJ Fogg – Professor an der Stanford University – ließ seine Studenten im Kurs Facebook Applikationen erstellen. Die Beurteilung der Applikationen erfolgte nach der Menge der Downloads und der Nutzung durch die Facebook User. Na wenn das nicht eine gute Motivation für die Studenten ist…

Das Resultat war, dass in 10 Wochen 80 Studenten mehr als 50 Applikationen erzeugt haben, die insgesamt mehr als 20 Millionen mal heruntergeladen wurden. 5 Applikationen hatten sogar mehr als eine Million Nutzer. (http://www.readwriteweb.com/archives/what_stanford_learned_building_facebook_apps.php)

Wesentlichen Erkenntnisse aus diesem Feldtest ist, dass erfolgreiche Applikationen einfach gestaltet sind (Simplicity). Ein weiterer wesentlicher Punkt: nicht einzelne Meinungen zählen, sondern es ist viel wichtiger, mit der Applikation rasch online zu gehen und die Rückmeldungen abzuwarten und auszuwerten.

Diese Erkenntnisse gelten natürlich für alle Bereiche in denen digitale Medien zur Überzeugung und Motivation genutzt werden:

Designer und Programmierer müssen Kampagnen und Produkte schaffen, die Menschen so positiv beeinflussen, dass sie eine Handlung setzen. Die menschliche Handlung resultiert immer aus drei Faktoren:

  • Motivation,
  • Fähigkeit und
  • einem Trigger.

BJ Fogg kommt übrigens am 21. September nach Wien und wird im Zuge seines Vortrages einen Einblick in sein Verhaltens-Framework geben. Ideal für Unternehmen, die gerade an neuen digitalen Produkten, Online-Kampagnen oder der eigenen Webseite arbeiten. Anmeldung unter www.jboye.at

Links:
http://credibilityserver.stanford.edu/captology/facebook/?page_id=14
http://www.facebook.com/group.php?gid=5378622985
http://www.readwriteweb.com/archives/what_stanford_learned_building_facebook_apps.php



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Kategorie: Konferenzen