Diplomarbeit zum Thema Suchmaschinen Marketing

Szene1.at in Österreich

Irre sind im Moment die Steigerungsraten von Facebook. Laut Eigenangaben von Facebook sind dort im Moment rund 980.000 Österreicher angemeldet und es werden täglich mehr. Obwohl Social Networks eine lokale Ausprägung haben, geht der Trend von den lokalen Social Networks wie es z. B. Szene1.at ist, immer mehr in die Richtung der großen Playern und hier hat im Moment in Österreich Facebook.com die Nase vorne.

Was mich selbst überrascht ist, dass Facebook in Österreich weitaus beliebter ist, wie in Deutschland. In Deutschland sind im Moment rund 4,1 Millionen Nutzer (Österreich im Moment bei 980.000) bei Facebook gemeldet. Für ein Land, dass 10x mehr Einwohner hat, verglichen mit Österreicher also nicht so stark. Dies liegt aber womöglich auch an der größeren Konkurrenz in Deutschland. Während in Deutschland die VZ-Social Networks, Wer-kennt-Wen (WKW), StudiVZ, etc. noch stark sind, gibt es in Österreich nur die kleinen Nichenplayer, die es jetzt aber deutlich zu spüren bekommen.

Extrem interessant ist es, wenn man sich die Daten des Google Adplanners ansieht und Szene1.at mit Facebook.com in Österreich ansieht:

Facebook in Österreich:

Szene1.at in Österreich:

Szene1.at in Österreich

Szene1 hat laut Eigenangaben rund 670.000 aktive User – in den Besucherzahlen laut Google Adplanner zeigt sich diese Stärke verglichen mit Facebook nicht. Szene1.at verliert hier nämlich anscheinend kontinuierlich und der Erfolgslauf von Facebook.com ist kaum zu stoppen. In den Alexa Austria Rankings ist Facebook bereits auf Platz 3 vorgestossen, davor nur noch 2x Google.

Man darf gespannt sein, wie lange die lokalen österreichischen Netzwerke noch durchhalten. Für die Expansionspläne von Facebook & Co sind diese wohl mehr als leichte Beute gewesen und hinsichtlich eines Kaufs durch Facebook mehr als uninteressant.

Zumindest geträumt hat schon mal jeder davon. Man hat eine ganz tolle Domain und paar Wochen, Monate, Jahre später verkauft man diese Domaine um ein Zigfaches. Alles schön und gut, jedoch geht damit einher, dass hieraus Einnahmen entstehen die wohl auch steuerlich behandelt werden sollten.

Wenn jemand mit Domains gewerblich handelt, so ist die Sache klar – er/sie muss ein Gewerbe anmelden und die verkauften Domains versteuern, da Domains als Wirtschaftsgut betrachtet werden. RA Dr. Clemens Thiele sieht die Sache so:

Domains sind daher nach der hier vertretenen Auffassung im steuerlichen Sinn als selbstständig bewertbare Wirtschaftsgüter anzusehen schon aufgrund ihrer (einzelnen) Handelbarkeit im wirtschaftlichen Verkehr.

Wenn ein Gewerbetreibender eine Domain kauft so ist die Domain ein immaterielles Wirtschaftsgut und ist im AV (Anlagevermögen) als Aktivposition anzusetzen. Wenn der Gewerbetreibende die Domain jedoch registriert hat (von der NIC.at oder einer anderen Vergabestelle) so hat dieser die Domain sozusagen selbst geschaffen und die hierfür aufgebrachten Kosten (z. B. Registrierungskosten oder Eintragungskosten) können lediglich als Ausgabe in die GuV bzw. E/A-Rechnung fließen und in diesem Rahmen steuerlich geltend machen.

Wenn ein Privater eine privat erworbene und so auch genutzte Domain verkauft, so ist der Gewinn zwischen Anschaffungskosten und Verkaufserlös grundsätzlich nicht steuerpflichtig! Schwer festzumachen ist, ob der Verkäufer der Domain den Verkauf als Privater oder als Gewerbetreibender durchführt. Das hängt vor allem davon ab, wie der Domainverkäufer sich nach außen gibt und ob aus diesem Verhalten der Eindruck geweckt wird, dass es sich beim Domainverkauf um eine gewerbliche Sache handelt. Ab wann nun eine gewerbliche Tätigkeit festgestellt wird, ist schwer zu sagen. Manche meinen, wenn der Domainverkauf auf einer Domainbörse (z. B. SEDO) zu finden ist, oder wenn die Anzahl der verkauften Domains eine bestimmte Zahl übersteigt (z. B. mehr als 30 verkaufte Domains pro Jahr).

Grundsätzlich ist der Private bei einem privaten Domainverkauf also nicht steuerpflichtig. Eine Ausnahme ist jedoch, wenn die Domain innerhalb eines Jahres verkauft wird, denn hier ist die Domain wohl eine Spekulation gewesen und somit ist Spekulationssteuer zu zahlen. Hier wiederum nur, wenn die Geringfügigkeitsgrenze von € 440,- pro Jahr überstiegen wird.

Falls eine Domain nur vermietet bzw. verpachtet wird, so muss die vermietende bzw. verpachtende Person darauf achten, dass sie die Erlöse daraus als Einkunft aus Vermietung und Verpachtung angibt.

Wer mehr über die steuerliche Behandlung beim Verkauf von Internet-Domains wissen möchte, der ist mit dem PDF von Herrn Rechtsanwalt Dr. Clemens Thiele von Eurolawyer.at sehr gut bedient. Dieses steht zum kostenfreien Download hier zur Verfügung.

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit hier an der Fachhochschule in Steyr führt Brigitte Dietachmair eine Befragung durch bei der sie von SEOs wissen möchte, wie diese an das Thema Linkbuilding herangehen.

Die Befragung dauert ca. 5 Minuten und zum Schluss der Befragung kann man seine E-Mailadresse hinterlassen und nach der Auswertung der SEO-Befragung erhält man die Ergebnisse zugesandt.

Je mehr SEOs hier mitmachen, desto aussagekräftiger wird wohl die Befragung, also 5 Minuten Zeit nehmen:

http://onlineforschung.org/seo-befragung/

In Deutschland gab es verschiedene Videos bzw. Werbefilme die die Stimmung in Deutschland heben sollten (Du bist Deutschland, Du bist Deutschland für Kinderfreundlichkeit). Diese waren außerordentlich gut gemacht und haben das Selbstbewusstsein gehoben und den Blick in die Zukunft positiver erscheinen lassen.

Nun haben sich kreative Köpfe diese Videos als Vorbild genommen und haben die Vorkommnisse der letzten Monate in Sachen Gesetzgebung (Filter, Vorratsdatenspeicherung, …) in ein Video eingearbeitet, welches leicht verständlich zeigt, wohin die Reise geht und welche Möglichkeiten der Staat mit dem Internet und seinen Vorstellungen von Sicherheit erhält.

Einfach zum Nachdenken:

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum mehr – das ist auch gut so. Doch ist die flächendeckende, vorbeugende Überwachung der Bürger durch den Staat ein Schritt zu weit!

Personensuchmaschinen à la Yasni, 123people & Co sind gern genutzte Suchmaschinen um Personen wiederzufinden die man schon länger aus den Augen verloren hat. Manches Mal kommt es auch vor, dass solche Personensuchmaschinen dazu verwendet werden, um mehr über eine Person herauszufinden. Die beim Fortgehen kennengelernte Person, der neue Kollege oder einfach nur über den Nachbar.

Manche werden sich wohl auch schon die Frage gestellt haben, ob man denn das darf, denn vielleicht finden andere Personen auch interesssante Daten über einen selbst, was man vielleicht gar nicht möchte. Die ARGE Daten hat sich Gedanken darüber gemacht und einen interesssanten Beitrag zum Thema Personensuchmaschinen und ob über Personen ohne deren Zustimmung berichtet werden darf, verfasst.

Das Ergebnis ist ein Vorschlag einer Unterlassungsaufforderung, falls jemand der Meinung sein sollte, dass durch das Ergebnis der Personensuche seine Persönlichkeitsrechte beeinträchtigt wären. Diese könnte laut ARGE Daten wie folgt aussehen:

„Ich habe festgestellt, dass Sie meinen Namen ….. dazu verwenden, auf ihrer Webseite zu meiner Person zutreffende und nicht zutreffende Informationen zusammen zu stellen. Diese Zusammenstellung teilweise richtiger, teilweise fehlerhafter Informationen ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Ich sehe meine Persönlichkeitsrechte und meine Kreditwürdigkeit dadurch beeinträchtigt. Sie werden daher aufgefordert, ab sofort keine derarigen Zusammenstellungen mehr durchzuführen, zu verbreiten, zu veröffentlichen und eine entsprechende Unterlassungserklärung abzugeben.“

Was auf jeden Fall nicht passieren darf ist (und gilt für ALLE Lebensbereiche, nicht nur für die Personensuche):

  • Keine Berichterstattung über Privates und Vertrauliches
  • Keine beleidigende, verletzende oder kreditschädigende Berichterstattung
  • Keine wahrheitswidrige Berichterstattung
  • Besonderer Bildnisschutz
  • Löschungsrecht bei Datenverarbeitungen

Link-Update 11.5.2009:
Den ganzen interessanten und lesenswerten Artikel findet sich auf der Website der ARGE Daten unter http://www2.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-ARGEDATEN&s=59792tvi

SEO Manager

01.03.2009

Die Jobbezeichnung „SEO Manager“ ist eine allgemeine Bezeichnung für eine Person, welche sich mit SEO (Search Engine Optimization – Suchmaschinenoptimierung) auseinandersetzt. Zumeist ist mit SEO-Manager eine Person gemeint, welche sich mit SEO inhouse auseinandersetz, sprich jemand der fix bei einem Unternehmen angestellt ist. Das Gegenteil zum inhouse Manager ist der SEO Consultant, dessen Beratungsdienste von Zeit zu Zeit in Anspruch genommen werden.

Das typische Aufgabengebiet eines SEO-Managers umfasst folgende Tätigkeiten:

  • konzeptionelle und strategische Suchmaschinenoptimierung
  • On-Page Optimierung
  • Off-Page Optimierung (speziell Backlinkaufbau)
  • kontinuierliche Marktbeobachtung und Weiterentwicklung des SEO-Bereichs im Unternehmen
  • Steuerung der SEO-Maßnahmen (Stichwort: Web-Controlling)

Der SEO-Manager kümmert sich jedoch nicht um SEA (Search Engine Advertising –> Google Adwords & Co; manch einer benennt diese Tätigkeiten auch mit SEM, Profis hingegen immer als SEA bzw. Suchmaschinenwerbung). Es gibt im deutschsprachigen Raum sehr selten SEO-Manager die inhouse angestellt sind, da nur sehr wenige Unternehmen tatsächlich so einen immensen Bedarf an einer Person hat, die sich tagtäglich (1.800 Stunden im Jahr) um die Optimierung der Websites für Suchmaschinen kümmern kann.

Mit Suchmaschinen Optimierung lässt sich schon einiges an Traffic für eine Website machen. Manche aber übertreiben es wohl und werden wohl schon bald den Zorn des Göttervaters Zeus (Zeus = Google) nun zu spüren bekommen und damit wird wohl auch das große Heulen ausbrechen. Ich spreche hier von jenen Websites die versuchen mit Namen Besucher zu genererien. Unter Namen verstehe ich Vorname + Nachname – und dies eingesetzt als Suchbegriff (Keyword). Wer hat nicht schon mal sich selbst, oder eine andere Person „gegoogelt“. In den letzten Monaten finden sich bei Namensergebnissen immer öfters Personensuchmaschinen.

Wenn ich mir jetzt zum Beispiel ein österreichisches Suchergebnis für den Allerweltsnamen „Ursula Mayr“ ansehe, so finde ich bei Google folgendes Ergebnis (violette Ergebnisse sind „Branchenverzeichnisse“, rote Ergebnisse Personensuchmaschinen, wobei Xing einen Sonderfall darstellt):

 

Verseuchen Personensuchmaschinen den Index?

Verseuchen Personensuchmaschinen den Index?

Besonders intensiv betreibt die „Optimierung“ für den Suchmaschinenindex der österreichische Anbieter 123people. Die Anstrengungen hinsichtlich einer „Optimierung“ haben dazu geführt, dass diese gleich im 1. Monat ihrer ÖWA Mitgliedschaft auf Platz 3 der Kennzahl „Unique Clients“ gestürmt sind. Respekt… wobei hier gleichmal einzuschränken ist, dass 123people hier nicht nur mit 123people.at an den Start gegangen ist, sondern das ÖWA-Tag auch auf ihren anderen Auftritten eingesetzt haben (aktuelle ÖWA-Statistik). Neben der AT-Domain von 123people gibt es noch zahlreiche andere Länderauftritte wie .COM, .DE, .JP, …

UPDATE (24.2.2009): Wie Pressesprecher Bernhard Lehner mich darauf aufmerksam machte (siehe Kommentar) zählt die ÖWA ausschließlich die Zugriffe auf die AT-Domäne.

Ein Blick auf die Sitemaps von Yasni oder 123people genügen und ein mulmiges Gefühl kommt bei jenen auf, die von Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinen Guidelines etwas verstehen. Das könnte wohl nach hinten losgehen:

sitemap-yasnisitemapsearchliste

Hier ein Auszug aus den Qualitätsrichtlinien von Google (andere Suchmaschinen haben sehr ähnliche Bedingungen):

Erstellen Sie Seiten in erster Linie für Nutzer, nicht für Suchmaschinen. Versuchen Sie nicht, Ihre Nutzer zu täuschen. 

Passiert das wirklich? Wird der Content in erster Linie für Nutzer erstellt? Oder in erster Linie für Suchmaschinen, damit diese „Futter“ finden und in weiterer Folge über Suchmaschinen die Besucher kommen?!?

Auf Helge.at findet sich ein Interview mit Bernhard Lehner, dem Pressesprecher von 123people und Helge Fahrnberger spricht dort auch die mögliche Spamproblematik an. Bernhard Lehner ist hier sehr zuversichtlich, dass Google sehr wohl den Mehrwert erkennt.

123people-Links sind in Google-Ergebnisseiten derzeit omnipräsent, oft sogar mehrfach mit euren unterschiedlichen Länderdomains. Von Google hört man jedoch immer wieder dass “Suchergebnisse innerhalb von Suchergebnissen” unerwünscht seien. Ist die Traffic-Party bald vorbei?

Bernhard Lehner: Der Traffic von Suchmaschinen ist weiterhin wichtigster Trafficmotor für alle Websites. Wir sind überzeugt, dass wir Added Value für die User liefern und damit suchmaschinenkonform sind. Wir haben eine gesunde User-Basis, viele Partner, die uns Traffic schicken und, auf hohem Niveau, noch viel Potenzial mit PR- und Marketingmaßnahmen. Alles in allem, denke ich, eine ganz gute Mischung.

Es bleibt hier wohl den Betreibern von Personensuchmaschinen zu wünschen, dass deren Wunsch in Erfüllung geht nicht unter die „Spamlinie“ zu fallen. Meiner Meinung nach wird es aber schon bald Eingriffe in den Index geben, die die Positionierung dieser Seiten schmälern wird, wenn nicht gar eine Entfernung. Wahrscheinlicher ist jedoch nur eine Rückstufung der Wertigkeit der einzelnen Seiten. 

Eine dementsprechende Meldung wird es sicherlich schon bald im wohl besten SERP-Watcher (SERP – Search Engine Result Pages) der Welt geben, Johannes Beus. Der meldete in seinem letzten Index Watch (Jänner 2009), dass die DE-Domäne von 123people langsam zu yasni aufholen (unberücksichtigt wurden hier all die anderen Domänen, welche insgesamt wohl schon längst Yasni überholt haben).

 

Sichtbarkeitsvergleich zwischen Yasni und 123people.de (Anzahl der Seiten im Google Index)

Sichtbarkeitsvergleich zwischen Yasni und 123people.de (Anzahl der Seiten im Google Index)

Quelle: Sistrix.de – Indexwatch 01/2009

Nachdem Facebook ihre Nutzungsbedingungen sehr zu ihren Gunsten abgewandelt hat und darauf ein wahrer Sturm an User-Kritik losbrach, sah sich Facebook nun in der misslichen Lage wieder zurückzurudern und die bisher gültigen AGB weiterhin aufrecht zu lassen.

Im Originaltext findet sich bei Facebook nun folgendes offizielles Zitat:

Over the past few days, we have received a lot of good feedback about the new terms we posted two weeks ago. Because of this response, we have decided to return to our previous Terms of Use while we resolve the issues that people have raised.

facebook-agb

Es scheint so, als ob die User dieses Mal den Kampf gegen die Datenkrakken gewohnen haben – doch es ist wohl nur ein Scheinsieg, denn Facebook, Google & Co werden nicht aufgeben und auch weiterhin soviele Daten zu sammeln wie nur möglich, damit das Geschäftsmodell noch besser wird.

Facebook ist nun auch im deutschsprachigen Europa ordentlich im Kommen. Nachdem viele Österreicher bereits auf Facebook gekommen oder auch ausgewichen sind, gibt es im Moment in Deutschland einen wahren Facebook Boom. Facebook ist ein nettes Instrument, „very social“ und verfügt über Funktionen die andere „Social Communities“ nicht haben. Aber immer wenn es um Social Networks geht, ist auch der Datenschutz nicht weit und wie soll man seine Daten vor bösen Absichten fremder Personen absichern und was passiert, wenn ich nicht mehr Teil der Community sein möchte.

In Sachen Löschen des Facebook Profils gab es schon immer größere Probleme, denn im Unterschied zu anderen Communitys ist ein endgültiges Löschen eines Facebook Profils bisweilen nur schwer möglich. Nun erregt eine Änderung der Facebook Geschäftsbedingungen für Aufsehen. Im Blog von Mashable las ich, dass die TOS (Terms of Service) von Facebook so geändert wurden, dass nunmehr der vom jeweiligen Facebook-Mitglied erstellte Content (Text, Bilder, Video, …) am Ende des Tages nicht dem Mitglied gehört und es löschen kann, sondern Facebook hat das Recht auf Kopien dieses erstellten Inhalts und auch auf dessen Verwendung.

Was ist nun tatsächlich neu in den Facebook TOS?

You hereby grant Facebook an irrevocable, perpetual, non-exclusive, transferable, fully paid, worldwide license (with the right to sublicense) to (a) use, copy, publish, stream, store, retain, publicly perform or display, transmit, scan, reformat, modify, edit, frame, translate, excerpt, adapt, create derivative works and distribute (through multiple tiers), any User Content you (i) Post on or in connection with the Facebook Service or the promotion thereof subject only to your privacy settings or (ii) enable a user to Post, including by offering a Share Link on your website and (b) to use your name, likeness and image for any purpose, including commercial or advertising, each of (a) and (b) on or in connection with the Facebook Service or the promotion thereof.

Bedeutet, dass Facebook nun die Kontrolle über sämtlichen Content übernimmt und jegliches Recht hat diese Inhalt selbst zu verwenden und diese auch weiterzugeben. Äußerst bedenklich…

Facebook Account Löschen? So gehts!

Wer jetzt daran denkt seinen Facebook Account endgültig zu löschen, der kann mit dieser Anleitung sein Glück finden:

Go to this page:
http://www.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account

Click „Submit“.

Your account will be permanently deleted within a few days.

This method is official and should be complete, i.e. no need to delete individual photos, comments, messages or items from your profile or anywhere else on Facebook!

Vor wenigen Wochen war im Karriere Teil der Oberösterreichischen Nachrichten ein Beitrag zu finden, der über die digitalen Spuren im Web berichtete. Der Artikel hatte zum Ziel, dass eine Sensibilisierung gerade der jüngeren Generation passiert, damit diese nicht jedes Bild, jedes Video und diverse Texte im Internet veröffentlichen. Dies könnte bei der Jobsuche höchstgradig nach hinten losgehen. In diesem Artikel wurde darauf hingewiesen, dass in wenigen Wochen ein Vortrag im AEC gerade zu diesem Thema passieren wird vor rund 100 Personalchefs aus oberösterreichischen Unternehmen.

Nun, dieser Vortrag ist nun Geschichte und hier sind die Slides dazu. Der Vortragende war Helge Fahrnberger:

Helge Fahrnberger schreibt in seinem Blog, dass er an diesem Tag „Recherchetipps“ für die Personaler gab. Da ich erst vor kurzem eine Bakk-Arbeit zum Thema „Social-Web-Recruiting“ inklusive der Befragung von Personalverantwortlichen las, wusste ich (im Vergleich zu anderen – die anscheinend überrascht sind), dass die Kenntnisse in Sachen Web 2.0 und Personensuchen im Argen liegen. Nun gibt jemand im Schnelldurchlauf Personalverantwortlichen einen Ferrari an die Hand und diese können teilweise gerade mal mit einem Skoda Fabia fahren. Es werden Tipps gegeben, dass die Amazon Wishlist, Kleinanzeigen durchforstet oder das Fun-Portal StudiVZ gescannt werden soll. Bedeutet im Klartext, dass Unternehmen in Privatbereiche vordringen sollen, um sich ein genaueres Bild von einem möglichen neuem bzw. bestehenden Mitarbeiter verschaffen zu können – das natürlich vollkommen legal, denn die Informationen sind doch öffentlich im Internet vorhanden.

Vielleicht lässt sich mit einer gefinkelten Recherche auf Informationen finden, mit denen eine Entlassung gerechtfertig werden kann? Damit könnte man sich günstig von einem Mitarbeiter trennen und spart sich dabei noch die Abfindung. Veranstaltet wurde die Veranstaltung von „Netzwerk Humanressourcen“ – demnächst gibt es sowas wie ein Follow-Up zur Personensuche (ironisch gesehen). Nämlich ein Workshop zum Thema „Trennungsmanagement – Kündigungsprozesse wertschätzend gestalten“.

Meiner Meinung bewegt man sich mit Vorträgen wie diesen zumindest an der Grenze der (Wirtschaft)-Ethik. Jeder soll dies mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren, in wie weit die systematische Personensuche vertretbar ist. Meiner Meinung wäre eine Bewusstseinsbildung an der anderen Seite, bei den Jugendlichen sinnvoller und wichtiger.